DEIN MYANMAR REISEFÜHRER

Japan ist unglaublich Facettenreich und bietet für jeden Reisenden spannende Erlebnisse und Abenteuer. Entdecke die riesigen Städte, besuche wunderschöne Tempel oder lass dich von der einzigartigen Natur beeindrucken. Daneben besitzt Japan noch immer einzigartige Traditionen und kulturelle Bräuche, welche du unbedingt kennenlernen musst!

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Lass dich von Myanmar begeistern

Unglaubliche Sehenswürdigkeiten: Myanmar bietet einige der atemberaubendsten Sehenswürdigkeiten in Asien. Häufig wird Myanmar als das „Land der goldenen Pagoden“ bezeichnet – und das nicht ohne Grund: Im ganzen Land befinden sich wunderschöne, riesige Pagoden. Besonders beeindruckend ist die “Shwedagon Pagode” in Yangon, aber auch die kleineren auf dem Land sind beeindruckend. Wenn du gerne Tempel besuchst, dann ist Myanmar auf jeden Fall die perfekte Reisedestination für dich: Im berühmten Bagan befinden sich nämlich über 2200 davon. Die Aussicht und Stimmung, welche sich in Bagan beim Sonnenuntergang bietet, ist unvergesslich! Daneben sollte kein Tourist den wunderschönen Inle Lake oder die U-Bein-Brücke verpassen.

Die Ursprünglichkeit: Myanmar hat die Ursprünglichkeit, welche in vielen Ländern Asiens verloren gegangen ist, glücklicherweise bis heute bewahrt. Bis vor kurzem war es nämlich fast unmöglich, an ein Visa für einen Myanmar-Besuch zu gelangen. Erst 2011 wurden politische Reformen umgesetzt und der Tourismus-Boykott der Regierung beendet. Da sich das Land so lange vom Rest der Welt  abgeschottet hat, fühlt man sich in vielen Situationen um einige Jahrzente in der Weltgeschichte nach hinten versetzt. Ausserdem befinden sich überall viele längst vergessene und kaum besuchte Tempel, Naturwunder und Ortschaften. Für jeden, der das Urspüngliche Asien entdecken, und sich abseits der Touristenströme bewegen möchte, ist Myanmar ein (noch) geniales Reiseziel.

Die Menschen: Da das Land und dessen Einwohner so lange vom Rest der Welt abgeschottet waren, sind die vielen ausländischen Touristen für den Grossteil der Bevölkerung eine völlig neue Erfahrung. Genau deswegen sind die Menschen wohl so interessiert und versuchen mit jedem Reisenden ins Gespräch zu kommen – auch wenn die meist grosse Sprachbarriere eine tiefgehende Unterhaltung verunmöglicht. Die Myanmare sind sehr gastfreundlich, zuvorkommend und höflich – so kann es gut sein, dass du von einem Einwohner zum Tee oder einem Essen eingeladen wirst. Viele Menschen leben noch so, wie man es vor langer Zeit getan hat, was das Land und die Menschen unglaublich spannend macht.

Bester Reiseführer

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Highlights in Myanmar

Bagan: Bagan ist mit seinen über 2000 intakten Tempeln eine der grössten Tempelanlagen der Welt. Errichtet wurden die kolossalen Bauwerke innerhalb von 250 Jahren – gestartet wurde zu Beginn des 10. Jahrhunderts. Alle Tempel wurden komplett aus Ziegelsteinen gebaut – das verleiht ihnen das wunderschöne, einzigartige Erscheinungsbild. Mit einem E-Bike kannst du ganz Bagan erkunden und abgelegene Tempel und Denkmäler entdecken – ein unvergessliches Erlebnis! Mittlerweile ist das Klettern auf den Tempel zwar verboten, trotzdem gibt es einige Orte, von welchen du eine atemberaubende Aussicht über die Anlage hast. Ganz besonders den Sonnenuntergang darfst du dir in Bagan nicht entgehen lassen. Von Yangon kommst du am besten mit dem Zug oder dem Bus nach Bagan. Rechne für diese Reise einen ganzen Tag ein, grundsätzlich dauert die Busfahrt aber weniger lange als wenn du mit der Eisenbahn unterwegs bist.

Inle Lake: Ein Besuch des Inle-Lake im Hochland Myanmars ist ein absolutes Highlight und Muss auf jeder Myanmar-Reise. Bekannt wurde der 12’000 Hektar grosse See durch die Ein-Bein-Ruderer und die schwimmenden Gärten und Dörfer. Die landschaftliche Schönheit der Region ist fantastisch und lädt zum Verweilen ein. Der Inle-Lake ist der perfekte Ort für jeden Reisenden, welcher nach den anstrengenden Städten eine ruhige Entspannung sucht. Am besten buchst du eine Kanufahrt auf dem See, damit du einen Überblick über die zahlreichen Attraktionen erhältst. Besuchen wirst du dabei die schwimmenden Dörfer, verschiedene Handwerksbetriebe und Märkte. Entscheide dich unbedingt für eine Tour am frühen Morgen – der Sonnenaufgang auf dem Inle-Lake ist beeindruckend. Hier gibts noch mehr spannende Infos zum Inle Lake.

Yangon: Yangon ist mit seinen über 5 Millionen Einwohnern die mit Abstand grösste Stadt Myanmars. Bis zum Jahre 2005 war Yangon die Hauptstadt des Landes, bis sie durch die neue Planstadt Naypyidaw abgelöst wurde. Yangon ist zwar gross, laut und chaotisch, hat aber für weltoffene Reisende viel zu bieten. Besonders die zahlreichen Märkte laden zum Verweilen ein, aber auch die alten, englischen Gebäude sind beeindruckend. Wenn du einen wirklich guten Überblick über die spannende Stadt erhalten möchtest, dann plane eine Fahrt mit dem Yangon Circular Train ein. Dabei fährst du innert 4 Stunden mit einem langsamen, alten Zug einmal um die Stadt und erlebst dabei allerlei interessantes und skurriles.

Mandalay: Mandalay ist im Vergleich zu Yangon gut organisiert, sauber und gepflegt. Im Zentrum der Stadt befindet sich der riesige „Mandalay Palace“, welcher von einem breiten Wassergraben umgeben wird. Mandalay bietet einige kulturelle Highlights, darunter die beindruckene Pagode auf dem Mandalay Hill, hoch über den Dächern der Stadt. Nach einem anstrengenden Fussmarsch hast du von hier eine einmalige Aussicht über die Stadt und die Landschaft. Ausserdem kannst du versuchen, Kontakte mit den jungen Mönchen zu schliessen – diese sind nämlich sehr interessiert gegenüber Ausländern und unterhalten sich besonders gerne über Fussball.

Mandalay befindet sich im Zentrum Myanmars und eignet sich daher perfekt als Zwischenstopp für Reisende welche vom Süden in den Norden reisen wollen.

Nach Myanmar mitnehmen

Wissenswertes zu Myanmar

Klima & Beste Reisezeit

In Myanmar ist es das ganze Jahr hindurch tropisch warm. Von November bis März spricht man von der trockenen Zeit – die Temperaturen liegen dann zwischen 20-32 °C. In den höheren Lagen, beispielsweise am Inle Lake, kann es aber besonders in der Nacht deutlich kühler werden. Du solltest deshalb stets einen Pullover im Reisegepäck dabei haben. Die trockene Zeit ist die beste Reisezeit für Reisende, da die Temperaturen dann erträglicher sind und die Stimmung allgemein lockerer ist. Allerdings sind dann auch die Preise meist höher und gewisse Regionen etwas überfüllt. Im April und Mai wird es besonders heiss, die Temperaturen steigen dann auf bis zu 38 °C. Diese Zeit sollte eher gemieden werden, da Reisen durch das Land aufgrund der Hitze wirklich unangenehm und extrem anstrengend sein können. Auch gemieden werden sollte die Zeit von Ende Mai bis Oktober, da es dann im ganzen Land zu häufigen und starken Regenfällen kommen kann.

Visa & Einreise

Reisende aus den meisten Europäischen Ländern, darunter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen zur Einreise ins Land ein Visa und ein gültiges Rückflugticket. Das Visa kann bequem online beantragt werden und berechtigt dich dann zu einem Aufenthalt von bis zu 28 Tagen. Das Visa kostet für Touristen 40 Euro bzw. Franken. Denke daran, dieses genug früh zu beantragen, damit zu bei allfällig auftretenden Problemen noch genügend Zeit für einen erneuten Versuch hast. Grundsätzlich ist es aber keine allzu grosse Sache, das Visa zu erhalten.

Übernachten

In Myanmar dauert der Aufbau einer guten Infrastruktur für Touristen noch an. Guesthouses und Hotels sind zwar an den meisten Orten vorhanden, können aber ziemlich teuer sein – besonders in den toruistischen Orten wie Bagan oder dem Inle-Lake. Buchen kannst du Hotels in weniger touristischen Ortschaften meist nicht wie gewohnt online, sondern musst sie anrufen. Erwarte keinen Luxus sondern sehr einfache Zimmer mit harten Betten. In den grösseren Städten wie Yangon und und Mandalay gibt es mittlerweile auch einige coole Hostels für Backpacker, welche du über die gängigen Portale buchen kannst. Während der Hauptsaison sind die wenigen Übernachtungsmöglichkeiten sehr schnell ausgebucht – reserviere daher frühzeitig. Möglicheiten zu Couchsurfing gibt es in Myanmar so gut wie nicht.

Sprache

In Myanmar wird Birmanisch gesprochen – eine wunderschöne, aber schwer zu erlernende Sprache. Besonders die Schriftzeichen sind für uns Europäer sehr aussergewöhnlich. Die wenigsten Myanmarer sprechen oder verstehen Englisch, weshalb die Verständigung häufig nicht ganz einfach ist. An den touristischeren Orten kommst du mit Englischkenntnissen aber mittlerweile gut durch. Am besten lernst du vor deiner Reise noch ein paar birmesische Wörter – den Myanmarern wird das garantiert ein Lächeln entlocken.

Sicherheit & Gesundheit

Myanmar ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland – Kriminalität ist selten und die meisten Myanmarer sind ehrliche und friedliche Menschen. Allerdings ist es in den grösseren Städten in der Vergangenheit schon zu Terroranschlägen gekommen. In gewissen Teilen Myanmars, ganz besonders im Norden, bekämpfen sich noch immer Regierungstruppen und die christlichen Kachin. Informiere dich deshalb stets über die aktuelle Lage in deiner Region und meide die nördlichen Gebiete.

Transport

Von Deutschland kommst du mit Condor direkt nach Yangon, allerdings kann dieser Flug ziemlich teuer sein. Günstiger sind Thai oder China Airlines, allerdings musst du dann mindestens einmal umsteigen. Im Land selber brauchst du für den Transport sehr viel Geduld und Nerven. Meist die beste Wahl sind Busse – diese sind am schnellsten und zuverlässigsten. Doch auch mit Zügen kommst du, wenn auch sehr unbequem und meist mit sehr grossen Verspätungen, am Ziel an. Auch Flugreisen durchs Land werden bei Reisenden immer beliebter.

Geld & Reisebudget

Die Währung in Myanmar wird Kyat genannt – 1 Euro sind ungefähr 1600 davon. Lange Zeit musste man in Myanmar als Tourist mit einwandfreien, neuen US-Dollar-Scheine bezahlen, was die ganze Vorbereitung etwas kompliziert gemacht hat. Seit Ende 2015 müssen jedoch auch Ausländer mit Kyat bezahlen.

Mittlerweile gibt es in Myanmar in den meisten grösseren Ortschaften Geldautomaten, welche die gängigsen Kredit- & Debitkarten akzeptieren. Häufig sind sie aber defekt – du solltest daher stets genügend Bargeld dabei haben, um in keine Probleme zu geraten.