Japan ist defintiv teuer. Denn neben Sushi gibt es im asiatischen Land nur weniges, was günstiger als in Deutschland, Österreich oder gar der Schweiz ist. Doch auch Backpacker mit einem kleinen Budget wie ich können das Land der aufgehenden Sonne problemlos bereisen – mit den folgenden 20 Tipps kannst du nämlich kräftig Kohle sparen!

Transport
Der öffentliche Transport in Japan ist sehr effizient – leider aber auch nicht ganz kostengünstig. So ist der Transport einer der grössten Kostenpunkte, welcher du auf deiner Reise durch das Land haben wirst (natürlich abhängig davon, wie viele Orte du besuchen möchtest). Mit den folgenden Tipps bleibst du mobil und flexibel, kannst aber eine Menge Geld einsparen.

1. Benutz Busse anstatt Züge
Die schnellen "Shinkansen" Züge sind sehr teuer und für Backpacker kaum eine Option. Die beste Alternative dazu stellen Überlandbusse dar. Es gibt eine grosse Anzahl an Busfahrtgesellschaften in Japan – am günstigsten kommt dich aber Willer Express. Willer bietet hervorragende Verbindungen an alle erdenkliche Orte Japans und brilliert daneben mit hohem Komfort und einmaligem Kundenservice. Viele Verbindungen werden ausserdem Nachts angeboten – so sparst du nicht nur Geld, sondern auch Zeit!

Willer Express

2. Zieh den JP Rail Pass in Betracht
Solltest du unbedingt mit der Bahn durch Japan reisen wollen, oder dauert deine Reise mehrere Wochen, dann kannst du unter Umständen mit dem Japan Rail Pass viel Geld sparen. Mit diesem Pass kannst du – vergleichbar mit dem europäischen Interrailing – für die von dir gewähle Zeitdauer beliebig viele Züge von 6 Gesellschaften in Japan benutzen – die aktuellen Preise findest du in der untenstehenden Tabelle. Mehr Informationen zu Voraussetzungen, Erwerb und Gebrauch des Passes: Japan Rail Pass
Achtung: Den Pass musst du bereits vor deiner Abreise in deinem Heimatland bestellen, was unter Umständen mehrere Wochen dauern kann!

jp-rail-pass


3. Laufe und benutz Fahrräder
Die meisten von uns sind mit einer wundervollen Fähigkeit ausgestattet: Laufen. Genau das solltest du in Japan so oft wie möglich tun. Du sparst so nicht nur einen Haufen Geld für unnötige Fahrten mit U-Bahn, Bus & co., sondern siehst zusätzlich viel mehr vom alltäglichen, japanischen Leben. Hast du eine grössere Distanz zu überwinden, oder willst du einfach schnell vorwärts kommen? Dann miete dir doch einfach ein Fahrrad! Die Miete beträgt für einen Tag häufig nicht mehr als 10-15 Euro und viele Japanische Städte eignen sich für Fahrradfahrer hervorragend. Die besten Fahrradvermieter in Tokyo findest du übrigens hier: Rent A Bike Tokyo

4. Benutze in Städten die Busse und nicht die U-Bahn.
Die U-Bahn zu benutzen ist zwar praktisch und effizient – leider aber besonders in Japan auf Dauer ziemlich kostspielig. Eine gute Alternative stellt das hervorragende Städtebus-Netz dar – in vielen Städten bezahlst du nämlich nicht für die gefahrene Distanz, sondern fürs Einsteigen. So kannst du dann so weit fahren, wie du möchtest und kriegst ausserdem viel mehr von der Landschaft mit! Einzige Hürde kann die mangelnde Beschilderung auf Englisch sein; Die freundlichen Japaner werden aber bestimmt versuchen, dir weiter zu helfen.

5. Probiere Autostopp
Autostopp in Japan? No problem! Besonders im Land der aufgehenden Sonne ist es ziemlich einfach, von Autofahrern für ein Stück mitgenommen zu werden. Das liegt zum einen daran, dass Japaner grundsätzlich gerne Touristen helfen, zum anderem aber auch, dass das Land eine niedrige Kriminalitätsrate aufweist. Du wirst ausserdem mit sehr vielen Japanern in Kontakt kommen und ganz sicher spannende und unvergessliche Unterhaltungen führen. Transport stellt so nicht nur ein "Muss" dar, sondern eine Bereicherung! Ich selber habe diese Art von Transport in Japan noch nie ausprobiert – Hitchwiki bietet aber eine genaue Anleitung, wie du in Japan mit Autostopp effizient vorwärt kommst.
Übrigens: Oli vom Reiseblog "Weltreiseforum" hat einen nützlichen Beitrag darüber geschrieben: Autostopp in Japan
.

6. Kauf reduzierte Tickets in Kinken-Shops
In sogenannten Kinken-Shops kannst du zum Teil stark reduzierte Tickets besonders für Bus und Zug, aber auch für Konzerte, Kino, Sportveranstaltungen und weitere Anlässe kaufen. Wie genau das System dahinter funktioniert und diese Shops ihr Geld verdienen, verstehe ich nicht ganz – Hauptsache ist, dass es funktioniert. Der bekannteste Kinden-Shop ist Daikokuya – leider gibt es keine Englische Webseiten dazu. Grundsätzlich findest du aber massenweise Kinken-Shops in der Nähe von Bahnhöfen, U-Bahn Stationen und Einkaufsvierteln. Solltest du japanisch beherrschen, besuch folgende Seite: www.o-dekake.net/kinken

kinken-store


Günstig Übernachten
Viele Backpacker werden durch die hohen Hotel- und Hostelpreise abgeschreckt. Tatsächlich sind die Übernachtungspreise teurer, als in beinahe jedem asiatischen Land. Japan ist allerdings reich an Alternativen zu klassischen Übernachtungsmöglichkeiten – auch hier lässt sich daher eine Menge Geld einsparen.

7. Buche Hostels stark im Voraus
Besonders während der Peak-Season können Hostels einerseits sehr teuer, anderenseits aber auch schnell ausgebucht sein. Um Enttäuschungen zu vermeiden und nicht auf teure Alternativen ausweichen zu müssen, solltest du so früh wie möglich deine Übernachtungen buchen – am besten bereits einen Monat vor Abreise. Vor deiner Buchung solltest du ausserdem immer die Preise aller gängigen Buchungsseiten wie Hostelworld und Hostelbookers vergleichen – so gehst du sicher, dass du auch wirklich das beste Angebot erhältst.

8. Schlaf in einem Kapselhotelkapselhotel
Japan ist bekannt für seine einzigartigen "Kapselhotels" – bestimmt hast du davon bereits gehört. Luxus sieht anders aus: Du erhältst für die Nacht eine kleine Kapsel, welche dir gerade genug Platz bietet, um dich auszustrecken. Meist sind die winzigen "Zimmer" aber mit allerlei Extras ausgestattet und bieten somit trotzdem etwas an Komfort. Schaut man sich das Preis-Leistungs-Verhältnis an, ist auch diese Art der Übernachtung nicht wirklich günstig – den Aufenthalt wirst du aber bestimmt nie mehr vergessen. Besonders in Tokyo gibt es sehr viele dieser speziellen Hotels – aber auch in so ziemlich allen anderen Städten gibt es sie. Eine Übersicht an günstigen Kapselhotels findest du hier.

9. Benutze Airbnb und Couchsurfing
Couchsurfing ist nicht nur in Japan, sondern auch überall sonst eine tolle Möglichkeit, um mit Einheimischen in Kontakt zu kommen und Geld zu sparen. Besonders in den grossen Städten gibt es viele Einheimische, die Touristen kostenlos auf Ihrem Sofa schlafen lassen. Beachte aber bitte, dass Couchsurfing nicht primär dazu da ist, kostenlose Übernachtungen zu erhalten, sondern um eine andere, coole Art des Reisens zu erleben. Ausserdem freut sich dein Gastgeber bestimmt sehr über ein Gastgeschenk oder eine Runde Bier 😉

Auch Airbnb ist in Japan vertreten – so bieten viele Wohnungsbesitzer ein Zimmer oder sogar ein ganzes Appartment günstig zur Miete an. Besonders wenn du in einer grösserer Gruppe reist, könnt ihr dank Airbnb viel Geld sparen. Denke aber daran, dass auch diese Wohnungen schnell ausgebucht sein können.

10. Buche auf japanischen Buchungsseiten
Ein Geheimtipp von dem nur wenige Touristen wissen: Hotelpreise sind auf einheimischen Webseiten meist um ein vielfaches günstiger als auf unseren gewohnten Buchungsportalen. Die meisten davon sind zwar nur auf Japanisch – dank Google übersetzter ist aber auch das kein Problem (hab ich selber getestet!). Einziger Nachteil: Bei Problemen mit der Buchung wirst du beim Kundendienst auf wenig Gegenliebe stossen.
Sieh dir unbedingt folgende Seiten vor deiner Buchung an und vergleich die Preise: Rakuten, Jalan und Rurubu. Wenn vorhanden, benutz nicht die Englische Version – hier werden nämlich schlechtere Preise und weniger Hotels angezeigt.

11. Schlafe in einem Internetcafé
Diese Möglichkeit ist nur was für Hartgesottene, die Japan mit einem wirklich knappen Budget bereisen. Mir persönlich ist es auf meinen Reisen nämlich wichtig, dass ich auch mit wenig Geld einen erholsamen Schlaf geniessen kann. Trotzdem – das schlafen in Internetcafés kann definitiv eine Möglichkeit sein, kräftig Geld zu sparen. Ein Internetcafé in Japan ist nämlich nicht vergleichbar mit jenen in Deutschland. Meist sind Sie dafür ausgerichtet, darin zu übernachten und bieten neben einem sehr bequemen Sessel, Computer, Internet und einer Bar auch eine Dusche an. Verlockend sind die Preise definitiv: Für eine Nacht bezahlst du häufig nur 10 Euro! Internetcafés gibt's in Japan übrigens an jeder Ecke.

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Günstig Essen
Wer kann japanischem Essen wiederstehen? Sushi, Nudeln, leckere Suppen, Fisch: Die japanische Küche ist sehr vielfältig und bietet für jeden was – wären da nicht die hohen Preise. Mit ein paar Tipps kannst du jedoch die teuren Restaurants umgehen und trotzdem leckeres, authentisches Essen geniessen.

12. Kauf Essen in günstigen Supermärkten
Japanische Supermärkte führen meist eine grosse Auswahl an vorgefertigten bzw. tiefgefrorenen Speisen und Snacks. So kannst du dir aus Gebäck, Sushi, Bentos, Nudeln, Saläten, Sandwiches und vielem mehr ein eigenes, leckeres Menü zusammenstellen. Häufig kannst du dieses sogar noch im Supermarkt in der Mikrowelle aufwärmen. Dank Sonderaktionen und Meal-Deal's, welche meist noch ein Getränk beinhalten, kannst du so im Vergleich zu Restaurants sehr viel Geld einsparen. Einige der günstigsten und empfehlenswerten Supermärkte in Japan sind 
7-ElevenIto-Yokado und Maxvalu Tokai.
Geheimtipp: 2-3 Stunden vor Ladenschluss beginnen viele Supermärkte, Fertiggerichte mit Rabatten von bis zu 50% zu verkaufen!

13. Apotheken verkaufen mehr als nur Medikamentediscount-japanese-drugstore
Anders als in Deutschland verkaufen Japanische Apotheken nicht nur Medikamente, sondern fast immer auch eine grosse Zahl an günstigen Lebensmitteln. Besonders Getränke lohnt es sich hier zu kaufen – aber auch andere Lebensmittel wie Tiefkühlkost, Tofu, Sandwiches, Gebäck und Snacks werden zu günstigen Preisen angeboten. Japanische Apotheken achten wohl nicht sehr stark darauf, was gesund ist, sondern darauf, was am meisten Geld einbringt.

14. Koche selber
In den Aufenthaltsräumen der meisten japanischen Hostels gibt es eine kleine Küche bzw. Kochgelegenheit – warum also ständig Auswärts essen? Kauf die Zutaten in günstigen Supermärkten wie 7-Eleven und such ein paar andere Backpacker, welche zusammen mit dir kochen möchten. Wenn du was typisch japanisches zubereiten willst, steht dir bestimmt ein einheimischer Tourist oder ein Mitarbeiter des Hostels zur Seite. Selber kochen auf Reisen macht Spass, ist lecker und erst recht günstig!

15. Iss bei grossen Restaurantketten
Einige bekannte japanische Restaurantsketten bieten besonders günstiges, zugleich aber schmackhaftes und frisches Essen an. Damit sind aber nicht nur Burger King, McDonalds und co. gemeint, sondern besonders japanische Lokale, von denen es in den Zentren grosser Städten nur so wimmelt. Die folgenden Ketten bieten leckeres und zugleich günstiges Essen an: Tachigui soba, Yoshinoya, Matsuya, Lotteria und Sukiya 

16. Suche nach günstigen Restaurants auf Tabelog
Tabelog ist die japanische Version von Yelp. Grosser Vorteil von Tabelog: Du kannst Restaurants in deiner Nähe nach Preisklasse sortieren und dir nur günstige Ergebnisse anzeigen lassen. So findest du Resaurants, auf welche du ansonsten nie und nimmer stossen würdest und vermeidest, teure Lokale zu besuchen. Leider ist auch hier keine Englische Version vorhanden und du musst den Google Übersetzer benutzen.

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Shopping
Shoppen ist ein teures Hobby – ganz besonders in Japan! Wenn du Mode kaufen möchtest, musst du dich leider mit den Preisen abfinden. Benötigst du allerdings nur eine Kleinigkeit für dich und deine Ausrüstung und achtest du nicht sonderlich auf Markenartikel, dann gibt es Möglichkeiten um beim Shoppen kräftig Geld zu sparen.

17. Entdecke 100-Yen Shops
Einige findige Unternehmer haben sich die hohen Preise im Land zu nutze gemacht und super-günstige, sogenannte 100-Yen Shops eröffnet. Hier ist der Name Programm: Alle angebotene Artikel kosten weniger als einen Euro! Mittlerweile sind solche Läden im ganzen Land zu finden und sind besonders bei jungen Japanern und bei Touristen sehr beliebt. Die Produkteauswahl ist riesig – neben Lebensmitteln findest du auch Kleidung, Accessoires, Technik, Haushaltsartikel und Kosmetik. Qualitätsliebhaber sollten diese Orte allerdings besser meiden.

18. Besuche die zahlreichen Flohmärkte
Flohmärkte werden in Japan immer beliebter und erfreuen sich an wachsender Besucherschaft. Besonders in grossen Städten wie Tokyo finden Flomärkte regelmässig an Wochenenden statt. An diesen Märkten wird allerlei Kram angeboten, welche die Händler zu günstigen Preisen loswerden wollen. Die folgende Webseite bietet eine Übersicht über verschiedene Flohmarkte in Japan: www.furima.fmfm.jp/
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Weiteres
19. Wasche deine Kleider in Waschsalons
Nachdem du weit gereist bist, werden deine Kleider bestimmt eine gründliche Wäsche ertragen. Dazu bieten die meisten Hostels in Japan einen Wäscheservice an, welcher allerdings sehr kostspielig sein kann. Die beste Alternative dazu sind die zahlreichen Wäschesalons. Ein Waschdurchgang mit 4.5 kg Kleidung kostet in diesen Salons nicht mehr als zwei Euro – definitv ein sehr gnädiger Preis. Die riesigen Wäschesalons bieten häufig einen Loungebereich mit Bibliothek und Unterhaltung. Einige Wäschesalons haben ausserdem spezielle Waschmaschinen für Schuhe, welche du unbedingt ausprobieren solltest!

20. Telefoniere mit öffentlichen Telefonen
Eine japanische Sim-Karte zu kaufen ist leider nicht ganz einfach und mit deiner "normalen" Karte zu telefonieren, kann sehr schnell stark ins Geld gehen. Abhilfe verschaffen hier öffentliche Telefone, besonders wenn du innerhalb von Japan telefonierst. Lokale anrufe kosten nicht mehr als 10-20 yen pro Minute und somit sehr viel weniger als mit deinem Handy.

Hast du einen dieser Tipps schon einmal in Japan ausprobiert und für gut befunden? Oder kannst du unseren Lesern mit weiteren Tipps zum sparen helfen? Dann poste einen Kommentar! :-)

9 Responses

  1. Danni

    Vielen Dank für die Tipps. Ich möchte schon so lange nach Japan, aber die Preise haben mich wirklich immer abgehalten. Ich werde wohl wirklich mal so ein Kapsel Hotel ausprobieren, für eine Nacht ist das sicherlich mal spannend. :) Dass in den Apotheken auch Lebensmittel angeboten werden, finde ich ja lustig.

    Lg aus dem Defereggental Osttirol

    Antworten
    • Arjuna

      Hey Danni,
      Danke für deinen Kommentar. Genau, wenn du dich auf einige Dinge achtest und diese Tipps befolgst, geht es auch etwas günstger! :-)

      Liebe Grüsse,
      Arjuna

      Antworten
  2. Oli

    Hallo Arjuna,

    da sind tatsächlich ein paar coole Tipps drunter, die ich selber noch nicht kannte.

    Das mit den vergünstigsten Karten wurde mir so erklärt: Wenn jemand eine Fahrkarte zurückgibt, bekommt er nur einen Teil des Kaufpreises zurück. Die Tickethändler zahlen ein bisschen mehr und verkaufen sie dann etwas günstiger als JR.

    Autostop ist eine tolle Art Japan zu bereisen. Auf den Hauptachsen funktioniert es nicht besonders gut. Aber in den ländlichen Gegenden findet man meist schnell jemand. Ich hatte immer tolle Erfahrungen gemacht. Hier ein kleiner Guide, den du vielleicht im Text verlinken willst: http://weltreiseforum.com/blog/autostopp-japan-fuenf-wichtige-fakten-fuer-kuenftige-anhalter/ :)

    Gruss,
    Oli

    Antworten
    • Arjuna

      Hey Oli

      Vielen Dank für deinen netten und interessanten Kommentar! Jetzt leuchtet mir das mit den vergünstigten Tickets auch ein :-)
      Ich bereue es etwas, dass ich in Japan nie die Möglichkeit von Autostop benutzt habe. Bei meinem nächsten Besuch werde ich das aber bestimmt auch tun. Dein Beitrag finde ich sehr nützlich, gerne verlinke ich diesen :-)

      Liebe Grüsse & Happy Travel,
      Arjuna

      Antworten
  3. Katja

    Ganz tolle Tipps, vielen Dank dafür. Das zeigt wieder einmal, dass man auch mit einem kleineren Budget solch eine Reise durchführen kann, wenn man auf das ein oder andere achtet.

    Antworten
    • Arjuna

      Liebe Katja,

      Vielen Dank für deinen Kommentar und entschuldige meine späte Antwort darauf! :-) Es ist wirklich so – eigentlich kann man mit jedem Budget jedes Land bereisen, so lange man einige Tipps & Tricks befolgt und nicht wie ein König lebt :) Ich treffe leider viel zu oft Reisende, welche einen tollen Ort oder ein Land auslassen, nur weil sie das Gefühl haben, es sich nicht leisten zu können.

      Liebe Grüsse
      Arjuna

      Antworten
  4. Winfried

    Also ich habe Japan als nicht so teuer empfunden wie immer gesagt wird oder es die Reiseunternehmen mit ihren Preisen suggerieren. Sicher kann ich dort teuer essen, aber wir haben in normalen Restaurants gegessen und nie über 40,- Euro bezahlt. In kleineren Restaurants (selbst an der Ginza in Tokio) kommt man schon so um 10-15 Euro davon und hat lecker gegessen. Ebenso ist der öffentliche Nahverkehr jetzt nicht teurer als in Berlin, München oder anderen deutschen Städten. Für die Gegend Osaka, Kyoto, Nara bietet sich der Kansai Thru Pass an.Was Hotels betrifft kann ich nur was zur Toyoko-Inn Kette sagen, in denen wir meist übernachtet haben, da liegen die Preise so um 40-50 Euro pro Nacht, was jetzt gegen Hotels in Deutschland gesehen nicht teuer ist und die Hotels lagen immer verkehrsgünstig egal ob Tokio. Hiroshima, Osaka Takamatsu etc. ( man kann bei denen eine Mitgliedschaft erwerben für um die 13.- Euro ( unser Kurs war damals 1:140 ) und hat dann nach einigen Übernachtungen eine Gratisübernachtung). Wirklich teuer ist das Übernachten in Ryokans, was wir auch gemacht haben, da ist man schnell mal bei 200,- Euro pro Nacht, aber da ist dann auch ein gigantisch leckeres Abendessen dabei. Aber das macht man ja auch nicht jede Nacht, ist aber in meinen Augen ein Muß bei einem Japanurlaub, schlafen auf Futons, entspannen im Onsen.
    Kurz und gut wir haben in 3 Wochen in Japan ( Übernachtungen und Verkehrsmittel ausgenommen) knapp 700,- Euro pro Person ausgegeben.
    Sicher geht das auch billiger , genügend Beispiele wurden ja angeführt, vom Kapselhotel bis zum Essen aus dem Supermarkt (was auch lecker ist). Wenn jemand so reisen möchte ist das völlig in Ordnung, aber ich bin der Meinung, wenn ich immer nur nach der billigsten Möglichkeit suchen will, geht mir zu viel Zeit verloren, die ich sinnvoller verbringen kann in Japan.

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